Willkommen ...
... auf der Homepage des Café & Bistro ELBE8.
Für das Jahr 2010 wünschen wir Ihnen viel Gesundheit, Glück und Erfolg.Auf unseren Internetseiten finden Sie ausserdem unser kulinarisches Angebot, wo und wie Sie uns finden und ob es gerade z.B. eine besondere Ausstellung im ELBE8 zu sehen gibt. Selbstverständlich stehen wir Ihnen auch für Ihre Feiern zur Verfügung. Ob Kaffeetafel, exquisite Menüs oder auch ein Büffet - alle ist möglich. Auch für ein schönes Essen im kleineren Kreis ist eine Reservierung abends möglich. Schon ist es wieder so weit und im ELBE8 hat die Winteröffnungszeit den Takt übernommen. Bitte beachten Sie ab sofort auch unsere Termine zum KINOABEND IM ELBE8
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
AUSSTELLUNG DES KÜNSTLERHAUSES RASPELIERE (GESPROCHEN: RASPELJERE) IM ELBE8 VOM 14. OKTOBER 2009 BIS 09. APRIL 2010.Kerstin Schneggenburger: Lichtobjekte aus altem Holz und handbearbeitetem Papier und Josef Waldow: „Klassische“ Ölbilder und ihre experimentellen Varianten Kurz über die Künstler: Jahrgang 52/53, lebten und arbeiteten in West-Berlin, wo sie sich mit Malerei und Druckkunst auseinandersetzten und das „Atelier für künstlerische Buntpapiere“ betrieben, das für eine Wiederbelebung historischer( handgefertigter) Buntpapiertechniken in der Buchbinderei sorgte. Nach dem Mauerfall zogen sie an die Elbe und gründeten in Losenrade das Künstlerhaus „Raspeliere“, dessen Stammmannschaft sie darstellen. In den letzten Jahren zahlreiche Ausstellungen in Altmark und Wendland: Kreismuseum Osterburg, Havelberger Dom, kulturelle Landpartie, Museum für Arbeit/Hamburg, Salzkirche Tangermünde sowie Teilnahme an Sammelausstellungen: Hanse Artworks, Kunst der Altmark. Genauso kurz über die Exponate: Licht, das durch Blattwerk dringt oder durch das Perlmutter des Schneckenhauses, die Flügel der Segelschiffe, durch Schnee, ist anderes Licht als das, was nackt vom wolkenlosen Himmel gleißt, uns aus Leuchtstoffröhren und Scheinwerfern anfällt oder als Bogenlampe die Nacht tiefer und schwärzer macht. Bei den Arbeiten von K. Schneggenburger handelt es sich um Versuche, das Licht zu rehumanisieren- und zwar gerade auch das ganz moderne technische (DIE ENERGIESPARBIRNE) und ihm die alte, immer auch sacral verstandene Bedeutung zurückzugeben: als Trostspender, als Umkreis, wo sich Schönheit entfalten kann, als Ziel tastender Irrgänge durch undifferenziertes Dunkel. Die einzelnen Objekte können aus der laufenden Ausstellung erworben und als wertvolles Kunst-Handwerk mit nach Hause genommen werden, denn die letzte Intention aller Kunst und Philosophie ist pragmatisch. JOSEF WALDOW: DIE EINHEIT DES LEBENDIGEN Die ausgestellten Arbeiten Waldows beginnen in bekannter „altmeisterlicher“ Technik (wie der Ausdruck der Kunstexperten lautet) und spielen dann unmerklich ins Experiment rüber: es wird die saugende Eigenschaft der rohbelassenen Leinwand im Landschaftsbild genutzt, um die neblige Athmosphäre über Wasser- und Wiesenland zu erzeugen; Bildrückseiten werden gezeigt, wo nur die durch das Gewebe geschlagene Farbe uns den Charakter des Portraitierten erahnen läßt oder die handelnden Figuren werden mit roher, naturbelassener Leinwand gegeben, während sich Farbe changierend über den imaginierten umgebenden Raum ausbreitet. Auch wird zuweilen rein durch die genau differenzierte Dicke des Farbauftrags dem Auge Vielfarbigkeit suggeriert, während das Bild defacto nur aus zwei Grundfarben besteht. Mensch, Tier und Pflanze sind im Werk Waldows gleichgeordnete Ausdrucksträger und tauschen sogar häufig die Rollen, so daß Lebenstragik von Baumkadavern ausgedrückt wird, der Geist im Tierblick erscheint oder der künstlerische Hochintellekt sich in der Gliederpuppe wiedererkennt. Für diesen Künstler- für viele Künstler- ist der Ausdruck des Lebens vieltönig und unhierarchisiert, pantheistisch. |
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